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Deutschland

26. April 2015: Der „Europäische Tag der Megalithkultur“ in Beckum-Dalmer unter dem Motto „Outdoor School“ im Grünen Klassenzimmer

Am letzten Sonntag im April fand erstmals in Westfalen ein Aktionstag im Rahmen eines europaweiten Zusammenschlusses zur Präsentation der jungsteinzeitlichen Megalithkulturen statt. Die Altertumskommission für Westfalen als Mitglied des ausrichtenden Vereins Megalithic Routes e.V. hatte als Startschuss für ihre Aktivitäten das Großsteingrab von Beckum-Dalmer zum Standort des Aktionstages gewählt.
Das diesjährige Motto der „Outdoor School“, also der „Schule im Freien“ wurde am Großsteingrab von Beckum-Dalmer mit seinem „Grünen Klassenzimmer“, das seit der Regionale 2004 besteht, wieder neu belebt. Zwischen 13 und 17 Uhr hatte die „Outdoor School“ ihre Pforten über 120 interessierten Besuchern geöffnet: Kinder hatten viel Spaß daran, Steinzeit-Idole aus Ton unter fachkundiger Anleitung von Archäologin C. Siemann selber zu kneten, stolz nahmen sie ihre Figürchen mit nach Hause (Abb. 1). Die vom Heimat- und Geschichtsverein Beckum e.V. initiierte Mitmach- und Aufräumaktion ließ das Grab wieder für alle richtig sichtbar werden: mit vereinten Kräften wurde Laub gerecht, alte Äste aus Bäumen rund um das Grab entfernt und sogar morsche Baumstämme, die früher als Sitzgelegenheiten für die Schüler des Grünen Klassenzimmers gedient hatten, beiseite geschafft.
Die Archäologen der Altertumskommission für Westfalen berichteten über aktuellere Forschungen zum Grab von Beckum-Dalmer und seiner Umgebung, z.B. über geophysikalische Prospektionen aus dem Jahr 2011. Mehr als 60 Teilnehmer hörten zwei 10 bis 15-minütige Führungen (Abb. 2). Großes Interesse fand die Arbeit der Altertumskommission für Westfalen. Auch Informationen zu bereits eingerichtete Abschnitten der Europäischen Straße der Megalithkultur, darunter besonders die benachbarte “Straße der Megalithkultur” in Niedersachsen, waren heiß begehrt  (Abb. 3).
Sehr positiv angenommen wurde das um 15.30 Uhr vom Beckumer Bürgermeister K.-U. Strothmann eröffnete „World Café“, das von W. Bauhus von der Arbeitsstelle für Forschungstransfer (AFO) der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster betreut wurde. In gemütlicher Atmosphäre trafen sich bei Kaffee und Kuchen etwa 20 Teilnehmer im eigens dafür aufgebauten Expeditionszelt (Abb. 3). Mit drei  Fragen wurde versucht, die Menschen in ein konstruktives Gespräch miteinander zu bringen: 1. Wir sind heute hier, weil …; 2. Wir würden diesen Ort besuchen, weil/wenn …; 3. Wir würden diesen Ort nie besuchen, weil/wenn … Es ging darum, möglichst alle zu Wort kommen zu lassen, gemeinsame Ziele und Strategien zu finden und dadurch Engagement und Bereitschaft zur Mitwirkung an Veränderungen zu wecken. Im Verlauf wurden die Fragen in aufeinander folgenden Gesprächsrunden von etwa 10 Minuten Dauer an drei Tischen diskutiert. Die Anregungen wurden auf dafür auf den Tischen ausgelegtem Papier direkt von den Teilnehmern aufgeschrieben. Zwischen den Gesprächsrunden mischten sich die Gruppen neu. Die Gastgeber W. Bauhus, V. Brieske und K. Schierhold blieben die ganze Zeit über an einem Tisch: Sie begrüßten neue Gäste, resümierten kurz das vorhergehende Gespräch und brachten den Diskurs erneut in Gang (Abb. 4). Das World-Café schloss mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse: So stellte sich heraus, dass viele aus Interesse an ihrem Heimatort und dessen Geschichte gekommen waren, und um sich über Neuigkeiten zusätzlich zu ihrem zum Teil von den Eltern oder von aus der Schule erworbenem Wissen zu informieren. Als sehr wichtig empfanden alle, dass das Grab besser ausgeschildert werden müsste und dass neue wissenschaftliche Erkenntnisse zum Grab und zu seinem Platz in der Geschichte besser verbreitet werden sollten. So waren alle Teilnehmer dafür, die Anlage wieder mehr in das  kulturelle Gedächtnis zu holen: vor allem Schulklassen sollten den Ort wieder regelmäßig besuchen. Aber auch die Integration in bestehende Radrouten oder Kulturrouten wurde vorgeschlagen, sowie verschiedene Formen von Veranstaltungen am Grab. Lange gesucht werden musste nach Gründen, warum man nicht zum Grab kommen möchte. Hieraus entstand schließlich die Befürchtung, dass zu große Bekanntheit dem Platz schaden könnte: Der idyllische einsam gelegene Platz würde seiner friedlichen Atmosphäre beraubt, wenn z.B. die Zuwegung asphaltiert, ein Parkplatz angelegt und eine Schutzhütte aufgestellt würden. Damit einher ginge aller Voraussicht nach auch eine „Vermüllung“ des Platzes. Weiterhin grenzt ein Naturschutzgebiet unmittelbar an das Gelände an, so dass bei einer stärkeren Frequentierung auch die Natur zu leiden hätte. Vorgeschlagen wurde eine ehrenamtliche Betreuung des Grabes. Dabei wurde aber auch klargestellt, dass eine entsprechende Person schwer zu finden ist. Abschließend betrachtet war das World Café in Beckum eine „runde Sache“: es brachte viele Menschen unterschiedlichen Alters mit vielfältigen Meinungen zusammen. Neben Mitgliedern des Geschichts- und Heimatvereins Beckum, seinem Leiter St. Wittenbrink, und der stellvertretenden Kreisheimatpflegerin M. Hagedorn war auch die lokale Politik mit dem Bürgermeister K.-U.  Strothmann und einem seiner Stellvertreter, R. Grothues, vertreten. Weiterhin waren Anwohner an der Diskussion beteiligt, aber auch Schulkinder, die ihre Ideen und Gedanken ebenfalls einbrachten. Auf dieser Grundlage können für die Zukunft neue Wege für die „Wiedererweckung“ des Beckumer Grabs aus dem „Dornröschenschlaf“ (Abb. 6) beschritten werden.
Der erste Europäische Tag der Megalithkultur in Westfalen war ein großer Erfolg. Wir freuen uns schon sehr auf das nächste Jahr mit einem neuen faszinierenden Motto, und laden jeden herzlich zur Teilnahme ein, der Neues von den Ahnen erfahren möchte!

Archäologischer Arbeitskreis für Stadt und Landkreis Osnabrück e. V.

Der Archäologische Arbeitskreis für Stadt und Landkreis Osnabrück entstand 1972 als Interessensgemeinschaft von Amateurarchäologen. Absicht war es, sich ehrenamtlich um die Erforschung und den Erhalt der archäologischen Denkmale und Fundstellen in Stadt und Landkreis Osnabrück zu kümmern und die amtlichen Dienststellen in dieser Arbeit zu unterstützen. Bis 1980 fanden mehrfach bedeutende Ausgrabungsprojekte der Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück unter maßgeblicher Beteiligung von Mitgliedern des Archäologischen Arbeitskreises  statt.

Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück

Die Stadt- und Kreisarchäologie Osnabrück wurde 1975 zur Erforschung und zum Schutz der archäologischen Denkmale in Stadt und Landkreis Osnabrück gegründet. Sie zählt damit zu den ältesten Einrichtungen dieser Art in Niedersachsen. Zu den herausragenden Projekten seit dieser Zeit zählen die archäologischen Forschungen zur Megalithkultur, zu bronze- bis eisenzeitlichen Bestattungssitten, zur Ausbreitung der keltischen Kultur, zu römisch-germanischen Militärkonflikten, zur frühmittelalterlichen Sakralbau- und Siedlungslandschaft und zu hochmittelalterlichen Burgen und Stadtkernen.

Großsteingrab entsteht auf dem Kieler Uni-Campus

... Es soll ein Highlight im Jubiläumsjahr der Christian-Albrechts-Universität werden: Am 14. Mai errichten Studierende und Lehrende neben dem Audimax ein Großsteingrab. Dabei sollen die tonnenschweren Steine wie in der Jungsteinzeit, als in Schleswig-Holstein hunderte solcher Monumente entstanden, nur mit Muskelkraft und einfachen Hilfsmitteln bewegt werden. Als Vorbild für das Gemeinschaftsprojekt des Instituts für Ur- und Frühgeschichte, der Graduiertenschule Human Development in Landscapes und des DFG-Schwerpunktprogramms  Frühe Monumentalität und soziale Differenzierung dient das Megalithgrab Wangels LA69, das Kieler Archäologinnen und Archäologen in den vergangenen Jahren in Ostholstein ausgegraben haben.
Für die Besucherinnen und Besucher gibt es am Nachmittag des 14. Mai ein buntes Rahmenprogramm. Gegen 14 Uhr trifft ein mit Feuerstein beladener Ochsenkarren auf dem Christian-Albrechts-Platz ein, der morgens am Flintbeker Hügelgräberfeld startet. Mitglieder des Archäologisch-ökologischen Zentrums Albersdorf führen in alte Techniken des Getreideverarbeitens ein, auch Flintbearbeitung und Bogenschießen sind geplant. Die Graduiertenschule zeigt Exponate der Ausstellung „Manipulierte Landschaften“. Poster im Audimax informieren über die Ernährungsgewohnheiten unserer jungsteinzeitlichen Vorfahren. Um 19 Uhr können Gäste in einem Festvortrag Einblicke in die Kultur rund um die Megalithik gewinnen. Der Eintritt zur gesamten Veranstaltung ist frei.
Medienvertreter sind herzlich eingeladen, dem Bau des Großsteingrabes beizuwohnen. Am 14. Mai um 13:30 Uhr wird es ein Pressegespräch am Bauplatz geben, die Einladung hierzu folgt in der 19. Kalenderwoche. Falls Sie auch vom Start des Ochsenkarrens in Flintbek vor Ort berichten möchten, setzen Sie sich bitte bis 11. Mai mit uns in Verbindung.
Weitere Informationen gibt es im Veranstaltungsflyer unter www.gshdl.uni-kiel.de/download/calendar/Flyer_klein.pdf.

Veranstaltungstipps im Steinzeitpark Dithmarschen in Albersdorf

Sonderausstellung „Unbekannte Schätze aus der Urgeschichte Dithmarschens – Archäologische Neuzugänge aus der Museumssammlung“
vom 22. 3. 2015 bis 31. 5. 2015 im Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen (Bahnhofstraße 29); Öffnungszeiten: Mi bis So von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Archäologische Fundbestimmung im Museum jeweils am letzten Donnerstag im Monat ab dem 26. 3. 2015 bis zum 29. 10. 2015 jeweils von 15.00 Uhr bis 17.00 Uhr
in der Ausstellung des Albersdorfer Museums. Bitte bringen Sie Ihre Funde zur Bestimmung mit!

Museumsführung „Unbekannte Schätze“ am Freitag, den 27. 3. 2015 um 15.30 Uhr mit Dr. Rüdiger Kelm durch die Sonderausstellung im Museum.

Archäologische Mitmachaktionen für Groß und Klein; im Steinzeitdorf:
Di, den 31. 3. 2015, 14 bis 16 Uhr: Bogenschießen/Malerei,
Mi, den 1. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Flint + Leder/Schwirrholz,
Do, den 2. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Flintmesser/Töpferei,
Fr, den 3. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Feuermachen/Getreide mahlen,
Sa, den 4. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Flintschlagen/Schmuck,
Di, den 7. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Feuermachen/Flechten,
Mi, den 8. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Bogenschießen/Flint + Leder,
Do, den 9. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Feuermachen/Töpferei,
Fr, den 10. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Flintschlagen/Malerei,
Sa, den 11. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Bogenschießen/Schwirrholz,
Di, den 14. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Flintmesser/Malerei,
Mi, den 15. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Schmuck/Getreide mahlen,
Do, den 16. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Töpferei/Flint + Leder,
Fr, den 17. 4. 2015, 14 bis 16 Uhr: Bogenschießen/Malerei.

“Osterwanderung – mit Suchspiel im Steinzeitpark”, Geländeführung im Steinzeitpark am Ostermontag, den 6. 4. 2015, von 14.00 bis ca. 17.00 Uhr; Treffpunkt im „Steinzeitdorf“.

Steinzeitjäger zu Besuch – Aktionen zum Mitmachen, vom 18. 4. 2015 bis zum 27. 9. 2015 lebt der „Steinzeitjäger“ Werner Pfeifer jeden Mittwoch bis Sonntag während der Öffnungszeiten im Albersdorfer Steinzeitdorf und lädt alle Besucher dazu ein, ihre „Steinzeit-Tauglichkeit“ auszuprobieren!

Vortrag „Globale Dimensionen der deutschen Geschichte – Neue Perspektiven in der geschichtswissenschaftlichen Neuzeitforschung“ von Prof. Dr. Gabriele Lingelbach, Historisches Seminar der Universität Kiel am Dienstag, den 21. 4. 2015 um 19.30 Uhr im Bürgerhaus Albersdorf (in Kooperation mit der Sektion Albersdorf der Schleswig-Holsteinischen Universitätsgesellschaft).

Führung durch die neue „mittelsteinzeitliche“ Siedlung unter Leitung des Museumspädagogen Werner Pfeifer am Freitag, den 24. 4. 2015 um 15.00 Uhr. Treff am Parkplatz.

Europäischer Tag der Megalithkultur am Sonntag, den 26. 4. 2015 mit Vorführ- und Mitmachaktionen für Groß und Klein im Steinzeitdorf von 11.00 Uhr bis 17.00 Uhr.

Abendwanderung in den Steinzeitpark Für Groß und Klein am Freitag, den 1. Mai 2015 von 20.00 Uhr bis ca. 22.30 Uhr. Treffpunkt am Parkplatz Steinzeitpark. Bitte Taschenlampen mitbringen! ” (Kosten: € 6,00; Ermäßigung: € 1,50; Kinder bis 5 J. frei; Familien: € 12,50).

Museumsführung „Unbekannte Schätze“ am Freitag, den 8. 5. 2015 um 15.30 Uhr mit Dr. Rüdiger Kelm durch die Sonderausstellung im Museum.

Wanderung „Naturerwachen – Das Gieselautal im Frühjahr“ durch das Gieselautal mit dem Biologen Dr. Thomas Schröder, Meldorf, am Sonnabend, den 9. 5. 2015 von 15.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr im Rahmen der Aktionswochen „Naturerlebnis 2015“ der Volkshochschulen in Schleswig-Holstein. Treffpunkt am Parkplatz Steinzeitpark. (Führung: € 4,00; Ermäßigung: € 1,50; Kinder bis 5 Jahren frei).

Internationaler Museumstag mit „Tag der offenen Tür“ mit Vorführ- und Mitmachaktionen zur Archäologie und Führungen im Steinzeitdorf am Sonntag, den 17. 5. 2015 von 11 Uhr bis 17 Uhr. Freier Eintritt im Steinzeitpark Dithmarschen und im Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen!

Naturkundliche Wanderungen in das Gieselautal mit dem Biologen Dr. Thomas Schröder, Meldorf, jeden ersten Samstag im Monat vom 6. 6. 2015 bis zum 5. 9.
2015 von 15.00 Uhr bis ca. 17.30 Uhr. Treffpunkt am Parkplatz. (Führung: € 4,00; Ermäßigung: € 1,50; Kinder bis 5 Jahren frei).

STÄNDIGE TERMINE:
„Leben im Steinzeitdorf“ Vorführungen und Mitmachaktionen zur Archäologie sowie regelmäßige Führungen im „Steinzeitdorf“ jeden Sonn- und Feiertag und während der Schulferien vom 22. 3. 2015 bis zum 8. 11. 2015 zwischen 11.00 und 17.00 Uhr.

„Steinzeitdorf auf eigene Faust“ Öffnungszeiten vom 24. 3. 2015 bis zum 7. 11. 2015 von Di - Sa von 11.00 bis 17.00 Uhr.

Museum für Archäologie und Ökologie Dithmarschen (Bahnhofstraße 29); Öffnungszeiten: Mittwoch bis Sonntag und an Feiertagen von 11.00 bis 17.00 Uhr, Montag und Dienstag geschlossen. Informationen und Anmeldung von Führungen unter Tel. 04835-971974 und Fax -972390.

Infohütte im Riesewohld - „Dithmarschens KultUrwald“. Infostation zur Landschafts- und Kulturgeschichte im Riesewohld. Jeden Sonn- und Feiertag von April bis Oktober von 14.00 bis 17.00 Uhr, am Landweg von Nordhastedt/ Osterwohld nach Tensbüttel-Röst – Bitte achten Sie auf die Beschilderung!
 

Die "Straße der Megalithkultur" in Nordwestdeutschland

Der Ursprung von „Megalithic Routes“ ist die „Straße der Megalithkultur“, eine touristische Ferienstraße im Nordwesten von Deutschland. Sie entstand im Jahre 2006 aus einem Zusammenschluss von Touristikern, Archäologen, Astronomen und Historikern und hatte zum Ziel, die über 5.000 Jahre alten „Hünengräber“ zu einem neuen Markenzeichen der Regionen Osnabrücker Land, Emsland und Wildeshauser Geest zu machen. In jeder dieser Regionen finden sich Zentren mit einer Häufung an megalithischen Grabanlagen.

Archaeological-Ecological Centre Albersdorf

Since 1997 the Archaeological-Ecological Centre Albersdorf at Dithmarschen, has been working towards re-establishing a Neolithic cultural landscape on an archaeologically and ecologically interesting area of about 80 acres. To realise this idea the project has taken two important steps. First, mostly through natural long-term regeneration a landscape has been created that in its structure, proportion, and composition recalls a Neolithic environment...

Internationale „Nacht der Mythen und Legenden“

In jedem Land und an vielen Orten tragen die Megalithgräber besondere Namen, die an unzählige Sagen und Legenden erinnern. Am Abend des 21. September 2013, der Wende vom Sommer- zum Winterhalbjahr, sollen diese geheimnisvollen Geschichten in einer „Nacht der Mythen und Legenden“ wieder lebendig werden. Alle Veranstaltungen finden zeitgleich an vielen Orten Europas statt. Sie haben zum Ziel, dort wo die Megalithkultur besonders eindrucksvolle Monumente hinterlassen hat, die sagenhaften „großen Steine“ in einmaligen Inszenierungen und auf ungewöhnliche Art und Weise zum Sprechen zu bringen.
Jung und Alt sind eingeladen, sich an diesem Abend auf eine spannende Reise in die Welt der Jungsteinzeit zu begeben. Der Besuch aller Veranstaltungen ist kostenlos.