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Die spanische Pyrenäen-Region Comarca de Sobrarbe

Contact: 

Comarca de Sobrarbe
Avenida Ordesa 79
22340 Boltaña (Huesca)
​Spain

Phone:  +34 974 518 024
E-mail: patrimonio@sobrarbe.com
Website: http://www.turismosobrarbe.com/...
                http://www.geoparquepirineos.com/

Comarca de Sobrarbe (in der spanischen Region Aragón; „Comarca“ ist eine geographische und kulturelle Verwaltungseinheit, die aus mehreren Gemeinden besteht) liegt im Herzen der spanischen Pyrenäen und grenzt im Norden an Frankreich. Die Gesamtfläche beträgt 2200 km² und gehört zur Provinz Huesca.

In dieser Region sind die Pyrenäen am spektakulärsten und am ausdrucksstärksten. Der Gipfel des Monte Perdido (3.352 m) ist der höchste Punkt in Sobrarbe und der dritthöchste der Pyrenäen nach Aneto (3.404 m) und Posets (3.371 m). Es ist eine hügelreiche Landschaft, durchsetzt mit Bergspitzen und Tälern und mit tief eingeschnittenen, von Nord nach Süd abfallenden Flusstälern. Dank seiner außergewöhnlichen geologischen Merkmale wurde das gesamte Gebiet unter dem Namen Geopark „Sobrarbe.Pirineos“ Teil des weltweiten Netzwerks der UNESCO-Geoparks. Ebenfalls in Sobrarbe befindet sich der berühmte „Parque National de Ordesa y Monte Perdido“, einer der ältesten Nationalparks in der Welt und der zweitälteste in Spanien, gegründet 1918 und 1982 zu seiner heutigen Größe und Form erweitert. Der gleiche Nationalpark bildet zwei Drittel der übergeordneten Einheit „Pyrénées – Mont Perdu“ , die zusammen mit dem französischen Teil als Natur- und Kulturerbe zum Weltkulturerbe der UNESCO erklärt wurde.

Selbst in einer so unwirtlichen Landschaft wie in Sobrarbe konnte der Nachweis einer Besiedlung seit dem Paläolithikum (vor mehr als 30.000 Jahren) anhand von archäologischen Fundstücken und einer außergewöhnlichen Reihe von Höhlenmalereien erbracht werden. Letztere stehen heute auf der Liste des UNESCO-Weltkulturerbes. Tatsächlich wurden bisher 20 Beispiele von Höhlenkunst gefunden, die meisten von ihnen im „Rio Vero Cultural Park“.

Gegen Ende des sechsten Jahrtausends v. Chr., als sich eine neue Welle von neolithischen Bauern und Viehzüchtern über die iberische Halbinsel ausbreitete, wurden in Sobrarbe einige Höhlen besiedelt. Die Höhlenbewohner brachten ihren Glauben und ihre Kultur zum Ausdruck, indem sie die Wände ihrer Schutzräume bemalten, sowohl im Levantine Stil als auch mit stark abstrahierten und symbolischen Darstellungen.

Ab dem Ende des Neolithikums bis zur Bronzezeit errichteten die Siedler die meisten der Megalithbauten, die heute in den Pyrenäen bekannt sind und untersucht wurden. Es gibt mehrere Dolmen und Steinkreise in Sobrarbe. Einer der bekanntesten ist der Dolmen von Tella in 1.000m Höhe in der Nähe des Ordesa und Monte Perdido Nationalparks. Im Vorgebirge der Pyrenäen liegt eine Gruppe von drei Dolmen: Las Balanzas, La Capilleta und Pueyoril. Ins gesamt überwiegt die Anzahl der Steinkreise. Sie befinden sich in folgenden Gegenden: Hoch oben über dem Ara Tal, Góriz, dem Puértolas Tal, dem Cinqueta Tal, Labasar, dem Salcorz und Yermos del Cementerio Tal.

Heute liefern uns archäologische Untersuchungen und Ausgrabungen wertvolle Informationen, die uns helfen, die Entwicklung und Ausbreitung der Megalithkultur in diesem Teil der Pyrenäen zu verstehen.

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People Behind: 

Ana Ruiz Conde
Phone: +34 (0)974/518024
E-mail: gerencia@sobrarbe.com

Conchi Benítez Tellaetxe
Phone: +34 (0)974/518025
E-mail: patrimonio@sobrarbe.com

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