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Hünengräber in Drenthe, Niederlande

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Die Provinz Drenthe ist eine einzigartige Region in den Niederlanden. Nirgendwo sonst gibt es so viele sichtbare und unterirdisch verborgene archäologische Fundstellen, und nirgendwo sonst haben sich so viele Denkmale in der Landschaft erhalten. Die bedeutendsten unter ihnen sind die „Hünengräber", Grabanlagen aus mächtigen Findlingen, die von den Angehörigen der „Trichterbecherkultur“ 3.400 bis 2.850 Jahre vor Christi Geburt errichtet worden sind. Archäologen haben den Leuten diesen Namen gegeben, weil die von ihnen hergestellten Tongefäße die Form eines Trichters besaßen. Sie lebten im Nordosten der Niederlande, in Norddeutschland, Dänemark und Südschweden. In diesen Gegenden sind noch viele Hünengräber erhalten geblieben. In den nördlichen Niederlanden gibt es insgesamt 54, davon 52 in der Provinz Drenthe. Wir gehen heute davon aus, dass es hier ursprünglich 80 bis 100 dieser Anlagen gab. Die meisten befinden sich im Osten von Drenthe, im Hondsrug Geopark. Alle 52 Hünengräber in Drenthe sind frei zugänglich und leicht zu finden, wenn man den zahlreichen Wanderwegen und Fahrradrouten folgt. An jedem Hünengrab stehen Informationstafeln und es gibt einen Reiseführer. Die Anlagen werden jährlich von Millionen von Touristen und Bewohnern aus Drenthe besucht.

www.hunebeddeninfo.nl